( Folgender Bericht ist über einige Aussielisten und Foren gegangen,
leider ist uns der Autor unbekannt. Sollte er/sie dies lesen und ein Problem mit der Darstellung auf dieser Website haben wende er/sie sich bitte an uns! )



Was kostet nun so ein Aussie eigentlich...?

Das ist die Frage, die jedem Interessenten auf der Seele liegt und jedem Züchter zu tiefen Seufzern veranlasst. Um die Frage aller Fragen ein wenig zu erläutern, wurde folgende Aufstellung ausgearbeitet....

Niedlicher, tricolor Rüde ,mit Knopfaugen, vom Züchter fachgerecht aufgezogen, einfach zum verlieben:
1.000 €
Halsband, Leine, Näpfe und Welpenspielzeug:
150 €
Tierarztkosten für Nachimpfungen und Entwurmen:
100 €
Haftpflichtversicherung:
100 €
Futter für ein Jahr:
500 €
Zwischensumme:
1.910 €
In der ersten Nacht drei Paar zerkaute Herrensocken und ein Damendessous:
80 €
In der 2. Nacht schläft der Welpe nicht mehr im Schlafzimmer, sondern im Flur: Restaurierung des angekauten und vollgepieselten Perserteppichs:
600 €
Für die dritte Nacht muss eine Hundebox her...:
150 €
Auf dem Parkplatz der Hundeschule den Welpen 15 min. allein im Auto gelassen. Sicherheitsgurt austauschen und den Schaltknüppel ersetzen lassen:
400 €
Eine Transportbox fürs Auto kaufen, weil die erste nicht in den Kofferraum passt:
150 €
Größeres Halsband, zerkaute Lederleine durch Nylon ersetzen, neues Spielzeug und jede Menge Kauknochen:
100 €
Gartenzaun erhöhen, Bordstein setzen gegen die Untertunnelungsversuche des Hochbegabten kleinen Tiefbauingenieurs:
2.500 €
Der Landwirt vom Dorfrand muss seinen Weidezaun wieder aufrichten, denn unser Liebling hat seine Instinkte an der Jungbullenherde erprobt:
1.000 €
Eine Runde Freibier für die Helfer der freiwilligen Feuerwehr, die die Bullen auf der Bundesstrasse eingefangen haben:
250 €
Agilityparcours für den Garten, z.T. im Eigenbau, um das Training sprogramm zu optimieren und den Hund endlich von den verdammten Viechern abzulenken:
1.000 €
Pacht für eine kleine Schafweide, fünf Mutterschafe, damit der Hund doch seiner Bestimmung nachgehen kann:
800 €
Ausbruchssicherer Zaun für vorgenannte Weide:
1.000 €
Trotzdem haben die Schafe die Vorgärten der Nachbarschaft erkundet, Stauden und Erdbeerbeete sind besonders beliebt...
400 €
Du möchtest einen zweiten Aussie, denn die Hütearbeit mit zwei Hunden ist ungleich interessanter (Halsband, Tierarzt,.....):
1.200 €
Anwalts und Gerichtkosten für den Prozess gegen die Nachbarn:
4.000 €
Spende an den örtlichen Tierschutzverein, wegen ausgeübter Nachsicht trotz vorsätzlicher Quälerei von Klauentieren:
250 €
Du brauchst mehr Schafe, das Training mit immer der gleichen Gruppe ist nicht effektiv:
600 €
Am besten kaufst Du gleich einen Resthof auf dem Land, dann kannst Du auch endlich mehrere Aussies halten und selbst züchten:
200.000 €
Jährliche Reisekosten für die Teilnahme an Trials, Hüteseminaren, Agilityturnieren und Hundeausstellungen am Ende der Welt:
6.000 €
Campingfahrzeug mit Platz für mindestens vier Hunde, damit das Reisen endlich billiger wird:
18.000 €
gesamt:
240.340 €

Die vorliegende Aufstellung beruft sich auf Erfahrungswerten. Der Preis für einen Aussie ist nach oben unbegrenzt. Obwohl sich finanzielle Probleme wegen größerer Urlaubsreisen, anspruchsvollen Ehepartnern oder Daueraufenthalten der Schwiegermutter durch die Aussie-Haltung meist von selbst erledigt, ist diese Hunderasse somit den Privilegierten vorbehalten. Denk daran, wenn dir auf dem nächsten Spaziergang ein Dreck bespritzter Mensch in Gummistiefeln und sechs bunten Hunden (ohne Leine) im Schlepptau begegnet - es handelt sich nicht um einen Asozialen, sondern mindestens um den Filialleiter der örtlichen Sparkasse.